Job-Sharing auf höchster Ebene

Ich verfolge die Vorwahlen für die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten mit großem Interesse. So wie es aussieht, hat auch der „Super-Tuesday“ noch kein eindeutiges Votum für einen der demokratischen Kandidaten ergeben. Sie scheinen sich beide großer Beliebtheit zu erfreuen – in unterschiedlichen Zielgruppen, aber auch von den Anhängern des jeweils anderen durchaus für gut befunden.

Da habe ich mich gefragt, weshalb betreibt man kein Job-Sharing (auf Deutsch hieße das wohl Doppelspitze)?
Die Arbeit eines amerikanischen Präsidenten bzw. einer Präsidentin ist m.E. hart und umfangreich genug, um zwei Leute auf Trab zu halten. Und sollten die Demokraten wieder ins Weiße Haus einziehen – in einem Haus, das über „Flügel“ verfügt, ist doch nun wirklich ausreichend Platz für die jeweiligen Kandidaten samt ihrer Familien.

Während der Urlaubszeit oder grippaler Unpässlichkeit usw. wäre dann auch immer die volle Dienstbereitschaft am Volke gewährleistet, da es ja noch einen politischen „Zwilling“ gibt. Gut, das Gehalt würde entsprechend aufgeteilt werden, aber das ist kein echtes Gegenargument. Finde ich. Wegen des Geldes macht wohl niemand diese Arbeit.

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2 Antworten zu Job-Sharing auf höchster Ebene

  1. Lotte sagt:

    Gute Idee!
    Bei dem Berg an Arbeit, Schulden und zerschlagenem Porzellan
    den der jetzige Präsident dort angehäuft hat, dürfte auch eine
    “ Doppelspitze“ keine Langeweile haben.

  2. silke sagt:

    ganz im Ernst
    weil Obama und Clinton bei den Demokraten für zwei verschiedene Richtungen stehen – in entscheidenden Sachen würden sich die beiden gegenseitig blockieren

    Clinton würde ein Mittelstandspolitik machen, kopfgesteuert – Obama würde sich mehr um sozial Benachteiligte kümmern – und ich meine, die Haltung der beiden divergiert auch im Bereich Irak-Krieg.

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