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	<title>Martha-Pfahl &#187; Arbeitswelt</title>
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		<title>Herzlich willkommen in der Messestadt Hamoover</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 13:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich war ich mal wieder per Bahn unterwegs. Die Fahrt war herzerfrischend ereignislos: Kein Wildunfall, bei dem das arme Tier noch die Druckluftschläuche für die Bremsen außer Gefecht setzt, sodass langes Warten (gefühlt eine Ewigkeit) auf einen Ersatzzug folgt, der Zug war nicht übervoll und nicht verspätet, die Klimaanlage klimatisierte ordnungsgemäß, die Mitfahrenden zeigten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich war ich mal wieder per Bahn unterwegs. Die Fahrt war herzerfrischend ereignislos: Kein Wildunfall, bei dem das arme Tier noch die Druckluftschläuche für die Bremsen außer Gefecht setzt, sodass langes Warten (gefühlt eine Ewigkeit) auf einen Ersatzzug folgt, der Zug war nicht übervoll und nicht verspätet, die Klimaanlage klimatisierte ordnungsgemäß, die Mitfahrenden zeigten sich schweigsam bis fröhlich – kurz, es war ausgesprochen angenehm, durch die Lande kutschiert zu werden. Als ich schon dachte, dieses Wohlbefinden ist (zumindest bei einer Bahnreise) kaum noch zu steigern, hielten wir an einem Bahnhof (Name ist der Autorin bekannt) und auf der Zuganzeige stand folgendes Fahrtziel:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-300 aligncenter" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://martha-pfahl.nslod.de/wp-content/uploads/2011/04/P4230131_maach_Hauwe1.jpg" alt="Ab maach Hauwwe!" width="454" height="254" /></p>
<p>Aha. Also, entweder war dem zuständigen Reiseziel-in-Zugzielanzeige-Eintipper der Ort von jemandem genannt worden, dessen Zähne anscheinend noch im Stand-by-Betrieb ein bisschen im Glase umherschwammen oder er hatte zwar seine Zähne, aber zusätzlich noch eine halbe Pizza im Mund.</p>
<p>Der „Kutscher“ ließ sich aber nicht irritieren, der Zug fuhr, wie im Reiseplan angegeben, nach Hannover. Und ich werde versuchen, nicht mehr vorschnell zu sagen: „Das schreibt sich, wie man es spricht.“</p>
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		<title>Oh, Scheck …</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kommt nur noch selten vor, aber manchmal werden mir Rechnungen per Scheck gezahlt (das „selten“ bezieht sich nicht auf die Bezahlung an sich, sondern auf „per Scheck“). Beim ersten Mal ging ich zu meiner Bank, nahm ein Scheckeinreichungsformular und fing an, es auszufüllen. Bankleitzahl war einfach, was aber sollte ich unter „Vermerke des Einreichers“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt nur noch selten vor, aber manchmal werden mir Rechnungen per Scheck gezahlt (das „selten“ bezieht sich nicht auf die Bezahlung an sich, sondern auf „per Scheck“). Beim ersten Mal ging ich zu meiner Bank, nahm ein Scheckeinreichungsformular und fing an, es auszufüllen. Bankleitzahl war einfach, was aber sollte ich unter „Vermerke des Einreichers“ eintragen? Vielleicht „Alles meins!“ oder „Juchhuu!“? Ich ließ es einfach aus und machte mich daran, die anderen Felder mit den Zahlenkolonnen zu füllen, die unten auf dem Scheck standen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-261" title="Scheckeinreicher" src="http://martha-pfahl.nslod.de/wp-content/uploads/2010/09/Scheckeinreicher.jpg" alt="" width="454" height="207" /></p>
<p>Als ich fertig war, fiel mein Blick auf den quer übers Formular laufenden Vermerk <strong>„Orderschecks bitte ordnungsgemäß auf der Rückseite indossieren“</strong>. Hm, ich vermutete mal, dass der Scheck, den ich abgab, ein Orderscheck war (schließlich „orderte“ ich das Geld). Seine Rückseite konnte ich auch noch ausmachen. Aber was bedeutete „indossieren“ und was hieß „ordnungsgemäß“ in diesem Zusammenhang?</p>
<p>Nach ein paar Minuten unschlüssigen Scheckanstarrens (nix da mit „Schecksekunde“) beschloss ich, mich mal wieder bis auf die Knochen zu blamieren, ging zu dem freundlich lächelnden Kassierer, zeigte ihm die Papierchen und fragte, was es denn mit dem ordnungsgemäßen Indossieren so in Bankerkreisen auf sich hat. Breiter werdendes Lächeln:<strong> „Sie müssen den Scheck auf der Rückseite unterschreiben.“</strong></p>
<p>Das war alles? <strong>Weshalb stand es nicht genauso einfach auf dem Formular?</strong> Oder weiß alle Welt, was „indossieren“ beim Scheck bedeutet und nur ich habe keinen Schimmer? Seither achte ich bei Formularen auf diese Vermerke – so habe ich auch schon den Hinweis <strong>„Orderschecks sind auf der Rückseite zu girieren.“</strong> gefunden – heißt auch nichts anderes, als dass man das Teilchen auf der Rückseite unterschreiben muss.</p>
<p>Indossieren, girieren – lauter nette Versuche, so bank-schlichten Menschen wie mir ihre Unwissenheit im Prüfungsfach „Scheck einreichen“ unter die Nase zu reiben. Aber in den Banken soll man nicht glauben, dass mich das davon abhält, meine Schecks abzuliefern &#8230; Soooo peinlich war mir meine Ahnungslosigkeit nun auch nicht. Außerdem kenne ich den Trick ja jetzt.</p>
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		<title>Gewerbe ist doch keine Kunst …</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 15:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gelesen/gehört/gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen im Lande wird der Begriff „Künstlersozialkasse“ nichts sagen (sie können aber trotzdem weiterlesen, man weiß ja nie, wann das Wissen darum von Nutzen ist), einige werden schwer dankbar für die Existenz dieses „Clubs“ sein (das sind die Leistungsempfänger), wieder andere sind vermutlich nicht ganz so enthusiasmiert über diese Existenz (das sind die Leistungszahler). Leistungsempfänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen im Lande wird der Begriff <strong>„Künstlersozialkasse“</strong> nichts sagen (sie können aber trotzdem weiterlesen, man weiß ja nie, wann das Wissen darum von Nutzen ist), einige werden schwer dankbar für die Existenz dieses „Clubs“ sein (das sind die Leistungsempfänger), wieder andere sind vermutlich nicht ganz so enthusiasmiert über diese Existenz (das sind die Leistungszahler).</p>
<p><strong>Leistungsempfänger </strong>sind selbstständige Künstler aus unterschiedlichen Tätigkeitsrichtungen, deren Leben in vielen Fällen finanziell nicht so rosig ist, wie es dem Wortklang zu vermuten ist – (Lebens)Künstler ist manchmal das Synonym für Überlebenskünstler. Egal, ob rosiges oder düsteres Leben, diese Gruppe bekommt, wenn sie denn KSK-Mitglied ist, zur sozialen Absicherung von der Künstlersozialkasse die Renten- und Krankenkassenbeiträge zu 50% bezahlt. Und es sei ihnen wirklich von Herzen gegönnt!</p>
<p><strong>Leistungszahler </strong>wiederum sind diejenigen, die o.g. Empfänger engagieren. Zusätzlich zum vereinbarten Entgelt für den Künstler müssen sie (nach meinen Informationen) für 2008 4,9% auf das Honorar an die KSK zahlen. So weit, so erklärlich. Irgendwo muss das Geld ja schließlich herkommen, und dass dann die Auftraggeber zur Kasse gebeten werden, ist verständlich.</p>
<p><strong>Interessanterweise muss diese KSK-Abgabe auch für Menschen gezahlt werden, die gar keine Leistungen aus selbiger Kasse bekommen. </strong>Allein die Tatsache, dass sie selbstständig eine Tätigkeit ausüben, die nach den (für mich) nicht ganz einfach nachzuvollziehenden Definitionen der KSK als „künstlerische Leistung“ gewertet werden kann, führt zur Abgabepflicht für die Auftraggeber.</p>
<p>Vor gut 20 Jahren wurden bspw. Gewerbetreibende (um den Bogen zur Überschrift zu kriegen) erst gar nicht zur KSK zugelassen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn damals arbeitete ich für kurze Zeit selbstständig, hatte ein Gewerbe angemeldet und versucht, bei der KSK unterzuschlüpfen. <strong>Aber es hieß: Egal was, mit Gewerbeschein ist es keine Kunst. Prinzipiell. Aha. Okay.</strong></p>
<p>Wie ich mittlerweile erfahren habe, werden jetzt sogar Gewerbetreibende mit offenen Armen begrüßt. Und sollten sie doch nicht eintreten, werden ihre Auftraggeber trotzdem zur Kasse gebeten. Das erhöht den Beliebtheitsgrad von Gewerbemenschen und anderen Leistungs-nicht-in-Anspruchnehmern enorm: Man muss sie bei der KSK nicht verwalten und –vermutlich noch wichtiger– auch nicht bezuschussen. Aber – man bekommt Geld von den Auftraggebern.</p>
<p><strong>Ich finde es absolut nachvollziehbar und richtig, dass man als Versicherer hinter den Beiträgen her ist (und sein muss!). Aber doch bitte auch nur bei denen (bzw. in diesem Falle bei deren Auftraggebern), die tatsächlich in den Leistungsgenuss kommen.</strong> Man muss ja z.B. auch nur dann für eine Bahn-Fahrkarte zahlen, wenn man mit der Bahn fährt – und ist nicht allein schon deshalb zahlungsverpflichtet, weil man den bahnlichen Zulassungskriterien als Fahrgast entspricht …</p>
<p>Mir stellt sich die Frage, <strong>ob diese doch sehr kreative Form der Mittelrekrutierung nicht auch schon eine abgabepflichtige künstlerische Leistung ist.</strong> Wer muss dann an wen zahlen?</p>
<p>Es wäre auch nicht verwunderlich, wenn das aktuelle KSK-System bei anderen Dienstleistern Begehrlichkeiten hinsichtlich der Beitragsbeschaffung weckt.</p>
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		<title>Kennen Sie sich hier aus?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 12:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich bekam ich eine Information des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. (bvdm) anlässlich einer Veranstaltung in Berlin zu sehen. Um auswärtigen Besuchern das Auffinden des Veranstaltungsortes zu erleichtern, war ein übersichtlicher Lageplan erstellt worden. Anscheinend war dieser Plan aber auch von einem besonders auswärtigen Gestalter kreiert worden. Schon bei oberflächlicher Betrachtung fielen mir Straßennamen auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich bekam ich eine Information des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. (bvdm) anlässlich einer Veranstaltung in Berlin zu sehen. Um auswärtigen Besuchern das Auffinden des Veranstaltungsortes zu erleichtern, war ein übersichtlicher Lageplan erstellt worden.</p>
<p class="MsoNormal">Anscheinend war dieser Plan aber auch von einem besonders auswärtigen Gestalter kreiert worden. Schon bei oberflächlicher Betrachtung fielen mir Straßennamen auf, die ich so nicht in Berlin lokalisiert hätte – allen voran:<strong> „Potzdamer Platz“</strong>. Von keiner Korrekturlesung erwischt, hat es dieser Fehler geschafft, bis ins Ziel zu kommen. Potztausend!</p>
<p class="MsoNormal">Dann entdeckte ich jedoch, dass es ein großes Teilnehmerfeld war, dem dieses Kunststück ebenfalls gelungen war: Das Reichstagsgebäude befindet sich nach diesem Lageplan an der <strong>„Schneidemannstraße“</strong> statt an der „Scheidemannstraße“, der <strong>„Staufenbergstraße“</strong> ist das zweite „f“ abhanden gekommen, die „Schillstraße“ ist kurzerhand zur <strong>„Schillerstraße“</strong> ausgebaut worden (dabei schillert es doch schon reichlich auf Straßenschildern in anderen Berliner Stadtteilen) und die namentlich profane <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entlastungsstra%C3%9Fe" title="Jetzt auch mit Namen!" target="_blank">„Entlastungsstraße“</a></strong> heißt, je nachdem wo man sich auf ihr befindet, schon seit einigen Jahren „Ben-Gurion-Straße“ und „Yitzhak-Rabin-Straße“ &#8211; nur eben nicht auf diesem Plan. Ortskundige werden vermutlich noch mehr „lokale Spezialitäten“ entdecken – wer also sportlichen Fehlerfinde-Ehrgeiz verspürt, bitte hier entlang: <a href="http://www.print-media-forum.de/pdf/UFO2008.pdf" title="Lageplan auf Seite 3" target="_blank">„Die Klimainitiative der deutschen Druckindustrie“</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Wie bereits mehrfach erwähnt, weiß ich, dass einem selbst bei sorgfältigstem Korrekturlesen schnell etwas durch die Lappen gehen kann, aber diese Fehlerquote bei relativ begrenztem Terrain und übersichtlicher Textmenge ist dann doch erstaunlich.</p>
<p class="MsoNormal">Irgendwie erinnert das Ganze an die beliebten Suchbilder für Kinder: „Findest du die im linken Bild versteckten 10 Fehler?“</p>
<p class="MsoNormal">Hoffentlich haben trotz der etwas erschwerten Bedingungen alle Gäste den Veranstaltungsort gefunden und gondeln nicht noch immer durch Berlin …</p>
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		<title>Posthunde</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 08:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war aber knapp: Kurz vor einem Poststreik wurden die Tarifverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Damit sind viele Hundebesitzer aus der Pflicht, ein alternatives Lauftraining für ihr Briefträger jagendes Pelztier zu erstellen. So schnell ist ein Hund ja auch nicht umzugewöhnen. Ob der Post eigentlich ihre Rolle in der gesundheitlichen Vorsorge bei Hunden klar ist? Wer weiß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war aber knapp: Kurz vor einem Poststreik wurden die Tarifverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Damit sind viele Hundebesitzer aus der Pflicht, ein alternatives Lauftraining für ihr Briefträger jagendes Pelztier zu erstellen. So schnell ist ein Hund ja auch nicht umzugewöhnen.</p>
<p>Ob der Post eigentlich ihre Rolle in der gesundheitlichen Vorsorge bei Hunden klar ist? Wer weiß, wie viele der bellenden Vierbeiner ohne die fürsorgliche Betreuung durch die tägliche Postzustellung schon in den Hundehimmel eingezogen wären. Entweder aus durch Bewegungsmangel verursachte Gebrechen wie Verfettung usw. oder aber aus schierer Langeweile.</p>
<p>Andererseits sorgen aber auch die Hunde für die körperliche Ertüchtigung der Briefzusteller. Es scheint also eine wahre Symbiose zu sein. Da sollten es sich die zuständigen Verhandler von Post und Gewerkschaft zweimal überlegen, ob sie dieses fragile Zusammenspiel tatsächlich ins Wanken bringen wollen durch Kompromissunfähigkeit. Naja, dieses Mal ist es ja gerade nochmal gut gegangen.</p>
<p>Gibt es bei all den Gedenk- und Aktionstagen eigentlich schon einen für Briefträger und ihre &#8220;Begleithunde&#8221;? Ich habe noch nichts gefunden bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gedenktage_und_Aktionstage" title="... so viele " target="_blank">Wikipedia</a>.<br />
Dafür habe ich aber einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Anti-Di%C3%A4t-Tag" target="_blank">Anti-Diät-Tag</a> entdeckt. Die Informationen dazu sind allerdings sehr dürftig (in diesem Zusammenhang von Nährwert zu sprechen, wäre mir aber doch zu flach). Wie dem auch sei: Er ist am 6. Mai &#8211; also am nächsten Dienstag. Mal sehen, was ich bis dahin zum Thema recherchiert habe.</p>
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		<title>Für oder gegen &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 20:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1. April war bereits zwei Tage vorüber, als ich in der HAZ einen Artikel zu dem Verfahren gegen einen Juraprofessor las, der wegen Bestechlichkeit schuldig gesprochen worden war. Der Schlusssatz des Artikels lautete &#8220;Außerdem wurde ihm vorgeworfen, er habe gute Noten für Sex vergeben.&#8221; Seit wann werden denn angehende Juristen und Juristinnen in Sex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1. April war bereits zwei Tage vorüber, als ich in der HAZ einen Artikel zu dem Verfahren gegen einen Juraprofessor las, der wegen Bestechlichkeit schuldig gesprochen worden war. Der Schlusssatz des Artikels lautete &#8220;Außerdem wurde ihm vorgeworfen, er habe gute Noten für Sex vergeben.&#8221;</p>
<p>Seit wann werden denn angehende Juristen und Juristinnen in Sex geprüft bzw. was wäre dann an guten Noten so vor-werflich?!</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, wie schnell ein einziges kleines Wort den Sinn eines Textes entstellen oder gar in Unsinn verwandeln kann. Andererseits: Ich habe keine Ahnung, was heutzutage alles zum Jurastudium gehört &#8211; werde mich mal erkundigen.</p>
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		<title>Job-Sharing auf höchster Ebene</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 08:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verfolge die Vorwahlen für die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten mit großem Interesse. So wie es aussieht, hat auch der „Super-Tuesday“ noch kein eindeutiges Votum für einen der demokratischen Kandidaten ergeben. Sie scheinen sich beide großer Beliebtheit zu erfreuen – in unterschiedlichen Zielgruppen, aber auch von den Anhängern des jeweils anderen durchaus für gut befunden. Da habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verfolge die Vorwahlen für die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten mit großem Interesse. So wie es aussieht, hat auch der „Super-Tuesday“ noch kein eindeutiges Votum für einen der demokratischen Kandidaten ergeben. Sie scheinen sich beide großer Beliebtheit zu erfreuen – in unterschiedlichen Zielgruppen, aber auch von den Anhängern des jeweils anderen durchaus für gut befunden.</p>
<p>Da habe ich mich gefragt, <strong>weshalb betreibt man kein Job-Sharing</strong> (auf Deutsch hieße das wohl Doppelspitze)?<br />
Die Arbeit eines amerikanischen Präsidenten bzw. einer Präsidentin ist m.E. hart und umfangreich genug, um zwei Leute auf Trab zu halten. Und sollten die Demokraten wieder ins Weiße Haus einziehen – in einem Haus, das über „Flügel“ verfügt, ist doch nun wirklich ausreichend Platz für die jeweiligen Kandidaten samt ihrer Familien.</p>
<p>Während der Urlaubszeit oder grippaler Unpässlichkeit usw. wäre dann auch immer die volle Dienstbereitschaft am Volke gewährleistet, da es ja noch einen politischen „Zwilling“ gibt. Gut, das Gehalt würde entsprechend aufgeteilt werden, aber das ist kein echtes Gegenargument. Finde ich. Wegen des Geldes macht wohl niemand diese Arbeit.</p>
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		<title>Vom Kinderspiel zum Automobil</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 22:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich fühlte ich mich an meine Kinderzeit erinnert: Damals gab es Bilderbücher, mit denen man &#8220;neue&#8221; Tiere kreieren konnte. Der Trick bestand darin, dass alle Buchseiten waagerecht in der Mitte geteilt waren. Die Tiere waren so gezeichnet, dass sie an der Schnittstelle dieselbe Breite hatten. So konnte man schöpferisch tätig werden und bspw. an ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich fühlte ich mich an meine Kinderzeit erinnert:<br />
Damals gab es <strong>Bilderbücher, mit denen man &#8220;neue&#8221; Tiere kreieren konnte</strong>. Der Trick bestand darin, dass alle Buchseiten waagerecht in der Mitte geteilt waren. Die Tiere waren so gezeichnet, dass sie an der Schnittstelle dieselbe Breite hatten. So konnte man schöpferisch tätig werden und bspw. an ein gelb-braunes Giraffenoberteil ein graues Elefantenunterteil blättern. <strong>Fertig war der &#8220;Gira-fant&#8221;.</strong></p>
<p>Naturwissenschaftlich interessierte Kinder haben nach intensiver Lektüre vermutlich früh verkündet, <strong>Evolutionsforscher </strong>o.ä. werden zu wollen. Andere kleine Menschen haben -unabhängig von ihrem Büchlein- beschlossen, <strong>Namenserfinder für Autos </strong>zu werden.  <strong>Das Ergebnis ihrer Arbeit ist der &#8220;TIGUAN&#8221; </strong>(anscheinend hat das Buch Spätwirkungen).<strong> </strong></p>
<p>Ich hatte nur den Namen auf dem Titel der <strong>Autozeitung</strong> eines Freundes gelesen und blätterte voller Vorfreude zum bebilderten Artikel. Was für eine unglaubliche Enttäuschung &#8230; Das Modell hat <strong>nicht die geringste Ähnlichkeit mit einer Kreuzung aus &#8220;Tiger&#8221; und &#8220;Leguan&#8221;.</strong></p>
<p>Auch in der Farbgestaltung wurde meine kindheitsgeprägte Erwartungshaltung nicht befriedigt. Nicht einmal annähernd. Oder gibt es die <strong>Auskleidung des Kofferraums mit Teppich im Tigerstreifen-Dessin</strong> (konnte man auf dem Bild leider nicht sehen)?!</p>
<p>Und versucht mir jetzt nicht unterzujubeln, dass der Tiger in den Tank gepackt wurde &#8230; Wo ist denn bitte der Leguan geblieben?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein Leben auf der Bohrinsel</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich unter Schmerzen erfahren, dass die Wohnung über meiner renoviert wird: Als ich morgens im Badezimmer stand und meine Wimpern bepinselte, donnerte direkt über mir eine Schlagbohrmaschine los – ich zuckte zusammen und stach mir die Mascarabürste ins Auge. Für kurze Zeit habe ich im wahrsten Sinne des Wortes schwarz gesehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich unter Schmerzen erfahren, dass die Wohnung über meiner renoviert wird: Als ich morgens im Badezimmer stand und meine Wimpern bepinselte, donnerte direkt über mir eine Schlagbohrmaschine los – ich zuckte zusammen und stach mir die Mascarabürste ins Auge. Für kurze Zeit habe ich im wahrsten Sinne des Wortes schwarz gesehen. Jetzt ahne ich, wo der Spruch „Wer schön sein will, muss leiden.“ herkommt. Ist vermutlich die geheime Parole der Handwerkskammer.</p>
<p>Seit diesem Tag bin ich <strong>Ohrenzeugin des Aufschwungs im Bauhandwerk</strong>: Ab ca. 7:30 Uhr läuft die Beschallungsmaschinerie an. Die ersten Tage mit ganz viel Rumgebohre und Abgestemme. Diese massiv destruktive Phase scheint aber mittlerweile abgeschlossen – wahrscheinlich weil bis auf die tragenden Wände alles perforiert und rausoperiert worden ist.<br />
Entfernt wurde u.a. auch die Heizung. <strong>Was dazu führte, dass ich eine Erscheinung hatte</strong>: Ein feuchter Fleck zeigte sich an meiner Wohnzimmerdecke. Ich fürchte, er wird sich nicht zusammen mit den Handwerkern verziehen, sondern sich nur durch <strong>Pinselvoodoo</strong> vertreiben lassen.</p>
<p>Ich habe schon den Eindruck, als wenn die <strong>Renovierung eine leicht okkult angehauchte Veranstaltung</strong> ist. Woher z.B. wissen die Handwerker immer so genau, in welchem Zimmer ich mich gerade aufhalte?! Genau dort wird dann, eine Etage höher, rumgekraspelt.</p>
<p>Und fleißig wie die Profibastler sind, nutzen sie selbstverständlich auch noch den 6. Werktag der Woche zur Wohnraumverbesserung: Pünktlich um 7:30 Uhr hörte ich Samstag Kratz- und Schabegeräusche aus dem Zimmer über meinem Schlafzimmer. Als ich nach gut einer halben Stunde entnervt ins Bad zockelte, ging es dort weiter. Ich bin sicher, dass sie ihre Pause genau in der Zeit gemacht haben, die ich beim Bäcker war, denn als ich mich an den Kaffeetisch setzte, lief der <strong>„Lärmgenerator“</strong> über meiner Küche an. Wie löblich. Wie nervig. Gegen ca. 17:30 Uhr war wohl <strong>jede Diele mit Hunderten von Nägeln</strong> an ihren Platz gebracht und mittels einer dröhnenden Schleifmaschine von Dachlattenstärke auf gängige Dielenhöhe geschrummelt worden.</p>
<p>Wie ich im Internet erfahren konnte, darf an allen Werktagen bis 20:00 Uhr die Umgebung akustisch teilhaben an Renovierungen – so gesehen, bin ich eigentlich noch fein weggekommen …</p>
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		<title>&#8220;Märchenhaftes&#8221; aus Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 12:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Be-Merkwürdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen/gehört/gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal (und ist auch noch) eine Deutsche Rentenversicherung, die beglückt einmal im Jahr das von ihr liebevoll umsorgte Volk mit einem wunderbaren Brief. Überschrieben ist dieser Brief mit „Ihre Renteninformation“. Der interessierte Leser erhält hier in übersichtlicher Form die Grundlagen der Rentenberechnung aufgeschlüsselt – z.B. wie sich die so genannten Entgeltpunkte errechnen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal (und ist auch noch) eine Deutsche Rentenversicherung, die beglückt einmal im Jahr das von ihr liebevoll umsorgte Volk mit einem wunderbaren Brief.<br />
Überschrieben ist dieser Brief mit <strong>„Ihre Renteninformation“</strong>. Der interessierte Leser erhält hier in übersichtlicher Form die Grundlagen der Rentenberechnung aufgeschlüsselt – z.B. wie sich die so genannten Entgeltpunkte errechnen, die die Basis bilden für die spätere Umsetzung in bare Münze. Als kleinen Ansporn erfährt man auch, wie viel der Durchschnittsversicherte verdient.<br />
Schwarz auf weiß steht dort, in welcher Höhe Beiträge auf dem Rentenkonto eingegangen sind (groooße Zahl) und mit welcher Rente man nach heutigem Kontostand rechnen kann (kleiiiine Zahl). Außerdem wird errechnet, wie sich die Rente entwickeln wird, wenn man weiterhin Beiträge im Durchschnitt der letzten fünf Jahre einzahlt (mittelgroße Zahl).<br />
Meine Lieblingsstelle in der Geschichte ist aber das Kapitel „Rentenanpassung“. Dort heißt es „Aufgrund zukünftiger Rentenanpassungen kann die errechnete Rente in Höhe von XYZ tatsächlich höher ausfallen.“ – der Leser wird in freudige Erwartung versetzt. Der Dämpfer kommt jedoch gleich in der nächsten Passage „Allerdings können auch wir die Entwicklung nicht vorhersehen. Deshalb haben wir – ohne Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes – zwei mögliche Varianten für Sie gerechnet.“ Die Spannung im Publikum wird quasi greifbar, und richtig, jetzt kommt das wirklich Märchenhafte: „Beträgt der jährliche Anpassungssatz 1%, so ergäbe sich eine monatliche Rente von etwa XYZ. Bei einem jährlichen Anpassungssatz von 2% ergäbe sich …“ Aus mir unbekannten Gründen hört der Brief nicht mit dem Märchenklassiker auf „… leben Sie glücklich bis ans Ende Ihrer Tage!“.<br />
Seit Jahren geht das nun schon so mit „wir haben zwei mögliche Varianten für Sie gerechnet.“ Eigentlich wäre es doch in diesem Jahr eher an der Zeit gewesen, rein zu schreiben „Seit drei Jahren gab es keine Rentenerhöhung, aber in diesem Jahr überhäufen wir die Rentner mit sage und schreibe 0,54% mehr an Rente. Für Ihre zukünftige Rente bedeutet das die exorbitante Erhöhung um XYZ.“ (winzige Zahl). Ich erwarte ja nicht einmal, dass in diesem Brief drinsteht, dass den Rentnern die Erhöhung durch diverse Tricks und Kniffe von anderer Seite mehr als wieder abgeknöpft wird. Aber vor dem Hintergrund der tatsächlichen Rentenentwicklung sollte die Deutsche Rentenversicherung diese absolut illusorische Schönrechnerei einfach weglassen. Ich empfinde es mittlerweile als niederschmetternd, was man in Berlin von meiner Intelligenz hält.<br />
Von meinen Eltern habe ich übrigens erfahren, dass sie – unabhängig von der tatsächlichen Minusentwicklung – ein Fass aufmachen und die Rentenerhöhung mit einer zünftigen Party feiern werden. Allein die Tatsache, dass nach drei Jahren keine Nullrunde gefahren wurde, hat sie schlichtweg überwältigt und sie wollen dem „Gott“ der Rentenerhöhung ein Trankopfer darbieten. Na, dann man Prost!</p>
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