Wo bleibt hier die Ausgewogenheit?
Sonntag, den 20. Mai 2007
Gelis Kommentar zum Männersalat / Frauensalat bringt mich mit einem kleinen gedanklichen Hopser in die wundersame Welt des Zu- und Abnehmens bei Männern und Frauen:
Nimmt ein Mann zu, arbeitet er sich über die Zwischenstadien „Prinzenrolle“, „Schwimmring“, „Bäuchlein“ zum „Bauch“ hoch. Immer schön Platzgewinn im Mittelfeld. Schlimmstenfalls bis zur „Wampe“.
Nimmt Mann ab, nimmt er auch genau dort, im Bauchbereich, ab.
Wenn eine Frau zunimmt, ist sie nicht so ortsgebunden wie die Herren. Bei ihr zeigt sich ein bisschen Speck am Bauch, eine leichte Verbreiterung des Hecks und eine größere, Standfestigkeit vorgaukelnde, Stämmigkeit an den Oberschenkeln. In Menge und Ausprägung alles durchaus variabel auf der nach oben offenen Weich-und-flauschig-Skala.
Nimmt Frau ab, ist es mit ihrer gewichtigen „Multitaskfähigkeit“ schnell vorbei. Abgenommen wird nämlich zuerst am Busen. Unabhängig davon, ob an ihm vorher überhaupt zugenommen wurde.
Merkwürdigstgemeinundungerecht.
